
Informationen zu meiner Lehre
DAS NEUESTE: Im aktuellen IPP-Info fasst ein Beitrag meine Erfahrungen mit der Ethik-Lehre in Bremen zusammen und benennt zukünftige Ziele.
NEUER: Podcast des Projekts Unconditional Teaching. Zusammen mit Rasmus Bisanz und Gabi Meihswinkel (Universität Bremen) war ich im Gespräch mit Tyll Zybura, Katharina Pietsch und Jessica Koch.
NEU: Im SoSe 2025 startet das neue Modul GWP – Gute wissenschaftliche Praxis im BA Public Health unter meiner Modulverantwortung. Lehrende sind Katja Thane, Melanie Böckmann, Stefanie Dreger, Kerstin Flohr und Solveig Hansen.
Seit WS 2020/21 unterrichte ich an der Universität Bremen:
Grundlagen von Public Health und Public Health Ethik
• Ethik und Public Health
• Ethik und Epidemiologie
• Soziale Ungleichheiten, Gerechtigkeit und Gesundheit am Beispiel Adipositas
• Wissenschaftliches Arbeiten
• Begleitseminar zur Bachelorarbeit
• Gute wissenschaftliche Praxis in Public Health
• Forschungsethik in Seminaren zum forschenden Studieren
Health Humanities
• Ansätze und Perspektiven der Health Humanities
• Public Health Ethik und Film
– Das Beispiel Sløborn (DK/Dtl. 2019)
– Historische Perspektiven
– Das Beispiel Contergan
– Das Beispiel Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (USA, 1993)
– Das Beispiel SAFE (Dtl., 2022)
– Das Beispiel Disney
Projektseminar
2022/2023 führte ich gemeinsam mit Katja Thane ein Projektseminar durch: Wissenschaftlich – praktisch – gut? Public Health als Multidisziplin beforschen und reflektieren. Das Projekt findet statt im Rahmen des Innovation-Labs „Wie geht Wissenschaft?“ Innovation Lab zum guten wissenschaftlichen Arbeiten, das ich gemeinsam mit acht Kolleg*innen bei der Universität Bremen im Rahmen des Projektes SKILL beantragt habe. SKILL-UB wurde gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.
Ethik und Gesundheitsförderung/Prävention
• Ethische Aspekte der Covid-19-Prävention
• Prävention – (k)ein Thema für die Transplantationsmedizin?
• Public Health aus intersektionaler Perspektive: Verschränkungen von hohem Körpergewicht und höherem Lebensalter
Von 2012 bis 2020 unterrichtete ich an der Universitätsmedizin Göttingen neben meiner Vollzeitstelle in der Forschung regelmäßig:
• Einführung in die Bioethik (BA Molekulare Medizin)
• GTE I (Humanmedizin)
• GTE II (Humanmedizin)
• Ethik im Gynäkologie-Modul (insbesondere DSD/Intersex) (Humanmedizin)
In Göttingen habe ich ein interdisziplinäres Wahlfach angeboten:
- Öffentliche Gesundheitskommunikation: Aktuelle Herausforderungen in Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin und des Gesundheitswesens
Sowie ein zweisemestriges Lehrforschungsprojekt:
- Individuelle Beweggründe und bevorzugte Ansprachen schwergewichtiger Personen in einem etablierten Gewichtsreduktionsprogramm
Als Privatdozentin unterrichte ich in Göttingen weiterhin in begrenztem Umfang.
Betreute Abschlussarbeiten (Auswahl, nur Erstbetreuungen)
Dissertationen
- Forscher:innen in frühen Karrierephasen für den Umgang mit Forschungsdaten qualifizieren: Eine empirisch-ethische Untersuchung von Handlungsbedarfen und Handlungsempfehlungen für die Public Health-Lehre (Christin Diegmann; Bremen, Public Health)
- Ansätze zur gerechten Gesundheitsversorgung hochgewichtiger Menschen: Ein Modell für die Integration von Ethik, Empirie und Health Policy (Imogen Sophia Weidinger; Bremen, Public Health)
- Die Entwicklung der Therapie von Frauen in der Forensik im Zeitraum 1945-1985 am Beispiel des heutigen MRVZN Moringen (Freia Rose-Borsum; Göttingen, Humanmedizin)
MA
- Leitfaden für Studierende zur ethischen Reflexion von Interventionen im Public Health-Studium
- Integration von Ethik in die Public-Health-Lehre – Eine Mixed-Methods Studie zum aktuellen Stand und zukünftigem Bedarf in Deutschland
- Digitale Gesundheitskompetenz und die Verantwortung der Lehrkräfte in Bremer Schulen
- Die Darstellung von Tod und Trauer in narrativen Strukturen: Eine Public-Health-Analyse von Disney-Animationsfilmen
- Adipositas im Kontext der stationären Langzeitpflege: Herausforderungen für Leistungserbringer
- Etablierung von Ethikberatungen in Altenpflegeheimen
- Gender, Alter und Ethnizität in Organspende-Kampagnen: eine multimodale und film-ethnografische Analyse
- Sexualbildung an deutschen Schulen – ein Thema für die STI-Prävention? Eine Diskursanalyse der Methodik & Didaktik im Sexualkundeunterricht
BA
- Stigma, Scham und Isolation – Soziale Dimensionen von Adipositas und psychischer Gesundheit im Film “The Whale”
- Eine langsame Fahrt aus der Einsamkeit – Eine Public Health Betrachtung von David Lynchs „The Straight Story”
- Konzepte diversitätssensibler professioneller Versorgung zur Reduktion von sozialer Diskriminierung älterer Menschen in der stationären Langzeitpflege: ein Scoping Review
- Werbung für rezeptfreie Arzneimittel: Chancen und Risiken für Endkonsument:innen
- „Beautydocs“ auf Instagram: Eine Untersuchung der Kommunikationsstrategien bei medizinisch nicht indizierten Eingriffen
- Empfängnisverhütung in Wohnformen für Menschen mit Behinderung – eine organisationsethische Perspektive
- Sexuelle Gesundheitsinformationen auf Instagram: Eine kritische Analyse mit Bezug auf Qualitätsbewertungsmethoden
- Orientierung in der Studieneingangsphase. Eine qualitative Untersuchung von studentischen Erfahrungen in den bremischen Gesundheitswissenschaften
- Der Zusammenhang von Adipositas und Binge-Eating-Störung bei Erwachsenen: Präventionsstrategien und Behandlungsansätze im deutschen Gesundheitssystem
- Soziale Gesundheitsgerechtigkeit in der vierten Staffel der Serie „Charité“: Eine Analyse aus gesundheitsethischer Perspektive
- Postmortale Organspenderaten in deutschen Krankenhäusern: Einflussfaktoren und implementierte Maßnahmen
- Informationsmaterialien zur Darmkrebsvorsorge für Menschen mit Lernschwierigkeiten
- Gewichtsstigmatisierung durch Hausärzt*innen: Psychische Auswirkungen auf adipöse Patient*innen
- Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus der Pharmakotherapie zur Gewichtsreduktion und Gewichtsstabilisierung bei Adipositas?
- Photovoice als partizipative Methode zur Erforschung von Adipositas – Eine Betrachtung im Rahmen der Health Humanities
- Adipositas als anerkannte Behinderung: Ein Vergleich von Identitätskonstruktionen adipöser und behinderter Menschen
- Adhärenz von Nierenlebendspendenempfänger*innen. Möglichkeiten und Grenzen der partizipativen Entscheidungsfindung bei der Nierlebendspende
- Die einrichtungsbezogene Covid-19 Impfpflicht in Deutschland – Eine Analyse von Stellungnahmen im Hinblick auf public-health-ethische und gesundheitspolitische Problemstellungen
- Einfluss des Lebensumfelds auf die Entstehung von Adipositas: eine vergleichende Analyse der adipogenen Umwelt im US-amerikanischen Kontext
- Queere Gesundheit: Eine Untersuchung der Repräsentativität von marginalisierten Identitäten in der Gesundheitsversorgung
- Bewegungsförderung im Setting Schule – Wodurch zeichnen sich erfolgreiche Interventionen zur Prävention von Bewegungsmangel aus?
- Die Forschungsperspektive Intersektionalität in Bezug auf Alter und Adipositas: Ein Scoping Review
- Verbesserung der Lebensqualität durch tertiäre Prävention: Eine Übersichtarbeit zu Maßnahmen bei Empfänger*innen einer Nierenspende
- Versorgungslücke Adipositas: Möglichkeiten und Grenzen digitaler Gesundheitsanwendung
- Psychosoziale Folgen von Mobbing bei hohem Körpergewicht. Ein Vergleich der Darstellung übergewichtiger Protagonisten in aus gewählten Jugendbüchern mit der aktuellen Fachdebatte der Adipositasforschung
- Informationsbedarfe von Lebendnierenspender*innen. Aktuelle Aufklärungsstandards im Verhältnis zum interdisziplinären Forschungsstand
- Filmische Darstellungen als Gegenstand der Public Health Ethik: Solidarität in der Pandemie-Serie „Sløborn“
- Die Parlamentsdebatten zum Transplantationsgesetz im Jahr 1997 und 2019: eine vergleichende Public Health-Analyse
- ‚Wir sind Helden?‘ Gesundheit als gesellschaftliche Selbsterzählung durch Kampagnen in Zeiten der Pandemie aus gesundheitsphilosophischer Perspektive
- Kommunikationsstrategien zur Erhöhung der Covid-19-Impfbereitschaft – eine Analyse der Online-Kampagne „Deutschland krempelt die #Ärmelhoch“ des Bundesministeriums für Gesundheit